Unser Kindergarten

Im Mittelpunkt der Arbeit des Oekumenischen Kindergartens steht die christliche Erziehung mit der Zielstellung, dass verbindende der Konfessionen zu suchen und die Unterschiede zu tolerieren.

Ökumenischer Kindergarten

Das sind wir

Engagierte Christen, sowie Eltern des evangelischen Kindergartens überlegten 1991 gemeinsam, wo sich nach der politischen Wende mit der sich verändernden Kindergartenlandschaft ein Platz für einen konfessionsübergreifenden, oekumenischen Kindergarten gut machen würde.
So gründete sich im Januar 1992 der „Oekumenische Kindergarten Nordhausen e. V.“, um die Trägerschaft eines christlichen Kindergartens zu übernehmen.

Hier kommen nun ein paar Fakten über unser Haus, die Sie interessieren könnten:

Bei uns im Haus sind klein und groß

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Krippenkinder

in zwei Krippengruppen für Kinder zwischen ein und drei Jahren

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Kinder

zwischen drei und fünf Jahren in acht Familiengruppen

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Vorschulkinder

im aktuellen Kindergartenjahr

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Hortkinder

zwischen sechs und zwölf Jahren in einer Hortgruppe

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Mitarbeiter

im pädagogischen Bereich

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Mitarbeiter

im Freiwilligen Sozialem Jahr

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Mitarbeiter

im Wirtschaftsbereich

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Vorstand

Bestehend aus acht ehrenamtlich Tätigen Mitgliedern

Unser Haus ist offen

  • Montag bis Freitag von 6:00 bis 17:00 Uhr
  • Schließzeiten: Nur zwischen Weihnachten und Neujahr

Im Haus gibt es

Gruppenräume, Mehrzweckräume, Kreativraum, Kinderküche, Kinderbibliothek, Werkstatt, Cafeteria mit Ludothek, Morgenkreis- und Versammlungsraum, großer Garten

Leitbild

Im Mittelpunkt der Arbeit des Oekumenischen Kindergartens steht die christliche Erziehung mit dem Ziel, dass verbindende der Konfessionen zu suchen und die Unterschiede zu tolerieren.

Der eigenständige Bildungsauftrag des Kindergartens, der die Erziehung in der Familie ergänzt und unterstützt, wird entsprechend den staatlichen Ordnungen (Thüringer Kindertageseinrichtungsgesetz) durchgeführt. Darüber hinaus nimmt der Oekumenische Kindergarten Nordhausen das Recht auf selbständige Zielsetzung und Durchführung des Erziehungs- und Bildungsauftrages wahr.

Die christliche Erziehung ist ein integrierter, durchdringender Bestandteil einer ganzheitlichen Erziehung und setzt eine Atmosphäre des Vertrauens voraus, in der sich die Kinder ihren Fähigkeiten und Interessen entsprechend entwickeln können und zum gemeinsamen Handeln befähigt werden. Eine in diesem Sinne pädagogisch verantwortete Arbeit im Kindergarten ist auf die Zusammenarbeit zwischen Eltern, MitarbeiterInnen und Träger angewiesen.

Unser Kindergarten soll ein Ort sein, an dem Annahme und Nächstenliebe erfahrbar werden und Gespräche mit Eltern über Lebens-, Erziehungs- und Glaubensfragen möglich sind.

Unsere Krippen

In zwei Krippengruppen, den Bienchen und Fröschen, verbringen 12 einjährige Kinder ihre Zeit gemeinsam mit ca. 20 Kindern zwischen zwei und drei Jahren. 
Damit sich die Jüngsten unseres Hauses sicher und geborgen fühlen, sind für uns die wichtigsten Schwerpunkte der pädagogischen Arbeit, eine gelingende Eingewöhnung und die beziehungsvolle Pflege und Betreuung der Kinder.

  • Beginn des Tages in der Krippengruppe um 8.00 Uhr mit einem gemeinsamen Frühstück
  • Gegen 9.00 Uhr Morgenkreis in den Gruppen
  • 9.30 Uhr bis 10.30 Uhr Beschäftigung, Angebote sowie Freispiel drinnen oder draußen
  • 11.00 Uhr gemeinsames Mittagessen in den Gruppen
  • 11.30 Uhr bis 14.00 Uhr Mittagsruhe
  • Ab 14.30 Uhr Vesper und Freispiel am Nachmittag

Unsere Familiengruppen

In unserem Haus gibt es acht Familiengruppen mit Kindern im Alter von 2,5 bis 6 Jahren. Wie in einer Familie verbringen jüngere und ältere Kinder gemeinsam ihren Tag und lernen dabei voneinander. Herzstück unserer pädagogischen Arbeit ist der Morgenkreis. Religionspädagogische Inhalte, die Vorbereitung und Durchführung von Festen und Feiern sowie das ganzheitliche Erleben und Begreifen des Jahreslaufes stehen hier im Mittelpunkt.

  • Beginn des Tages um 8.00 Uhr mit einem gemeinsamen Frühstück
  • 8.45 Uhr gemeinsamer Morgenkreis aller Familiengruppen
  • 9.30 bis 11.30 Uhr Zeit zum Kreativsein sowie Spielen in und um das Haus
  • 11.30 Uhr Mittagessen in den Familiengruppen
  • ab 12.30 Uhr Mittagsruhe
  • ab 14.30 Uhr Vesper und Freispiel am Nachmittag

Unsere Vorschulkinder

Um den Übergang der Kinder vom Kindergarten in die Schule gut vorzubereiten, ist es bei uns etwas Besonderes, Vorschulkind zu sein. Im letzten Kindergartenjahr sollen sie zu Riesen werden, die Lust auf alles Neue haben und selbstbewusst, sicher und neugierig genug sind, die Schule zu meistern.

Unsere Vorschulkinder können:

 

  • immer wieder erfahren: Wir sind die Großen im Haus!
  • jeden Dienstag an Projektangeboten teilnehmen z.B. Theater, Kunst, Verkehrserziehung, Krippenspiel uvm.
  • spezielle Schulvorbereitungen in ihren Gruppen erleben
  • jedes Jahr eine gemeinsame Ferienwoche ohne Eltern verbringen
  • besondere Aufgaben und Rechte im Tagesablauf wahrnehmen
  • einen Tag in der Woche „Aufbleibekind“ sein und auch sonst früher aufstehen

Unser Hort

Unsere Schulkinder kommen nach der Schule aus verschiedenen Grundschulen der Stadt zu uns und verbringen im Hort ihre Freizeit. Ihnen wird die Möglichkeit gegeben, durch einen Ortswechsel, den Schulalltag hinter sich zu lassen. Nach einem gemeinsamen Mittagessen ist Zeit, mit einer Erzieherin die Hausaufgaben zu erledigen. Um der weiteren Selbstständigkeit der Kinder gerecht zu werden, stehen ihnen unterschiedliche Räume zur Verfügung. Auch dem größeren Bedarf an Bewegung wird stattgegeben, indem sich die Kinder nach Absprache allein im Außengelände aufhalten können. Feste und Aktionen werden, soweit es der Schulalltag zulässt, gemeinsam mit den Kindergartenkindern erlebt. In den Ferien gibt es ein abwechslungsreiches Programm.

Religionspädagogische Praxis

Kinder und Erwachsene erfahren zusammen die frohe Botschaft der Bibel als mutmachendes Angebot, um das Leben aktiv und verantwortungsvoll zu gestalten. In der Gemeinschaft sollen Kinder etwas von der Liebe Gotte erfahren und erleben, was es heißt „Angenommen zu sein“.
Christliche Werte wie Vertrauen, Vergebung, Liebe und Güte sollen greifbar werden und den Kindern helfen, in ihrem Leben Orientierung und Sinn zu finden. Im Miteinander kann Vertrauen entstehen, Hoffnung wachsen, Versöhnung gelebt und Dankbarkeit gepflegt werden.
Es ist uns wichtig, in unserem Haus nicht die Unterschiede, sondern das Verbindende der Konfessionen zu suchen und zu praktizieren. Unser religionspädagogischer Ansatz orientiert sich dabei am Bildungskonzept von Franz Kett.
Der Morgenkreis ist hierbei das wichtigste Element der religionspädagogischen Arbeit. Täglich treffen sich die Familiengruppen im Morgenkreis. 
Die Morgenkreisthemen orientieren sich am Kirchenjahr und den Jahreszeiten. Weiter gehören feste Rituale, Zeichen und Symbole, so z.B. die Osterkerze, als Zeichen für Jesus – das Licht der Welt sowie Geburtstagsbräuche, Lieder, Geschichten und Gebete zum Morgenkreis. Über die biblischen Themen hinaus werden Erlebnisse und Erfahrungen aus dem Alltag der Kinder, wie Freude und Traurigkeit, Willkommen sein und Abschied nehmen, aufgenommen und einbezogen. Durch die aktive Teilnahme der Kinder im Morgenkreis, werden die Themen und vermittelten Werte greifbar. Sie können somit eine Hilfestellung in verschiedenen Lebenssituationen sein. Das Kirchenjahr wird gemeinsam erlebt und gefeiert. Durch die gemeinsame Vorbereitung und Durchführung von christlichen Festen erlangen die Kinder eine Hinführung und Vertiefung zum Glauben. Das gemeinsame Gebet im Morgenkreis und als Dank vor den Mahlzeiten ist ein fester Bestandteil unseres Tagesablaufes.

Der Trägerverein

1992 wurde der Oekumenische Kindergarten Nordhausen e.V. gegründet, um die Voraussetzung für einen christlichen Kindergarten zu schaffen. Der Vorstand des Vereins trägt die Gesamtverantwortung für die Betreibung des Kindergartens.

Unser Verein hat etwa 50 Mitglieder und wird von einem achtköpfigen Vorstand geleitet. Neben fünf von der Mitgliederversammlung gewählten Vertretern, arbeitet je ein Vertreter der evangelischen Blasii-Gemeinde sowie ein Vertreter der katholischen Domgemeinde im Vorstand mit. Damit ist eine enge Rückkopplung zu den Kirchgemeinden gegeben, ohne dass die Unabhängigkeit von den Gemeinden beeinträchtigt wird. Wir sind von den Kirchen finanziell unabhängig und finanzieren unsere Kindergartenarbeit ausschließlich aus Mitteln, die durch das Thüringer Tagesstättengesetz geregelt werden. Um unseren oekumenischen Charakter zu wahren, gehören wir bewusst keinem Spitzenverband der Wohlfahrtspflege an. Durch die ehrenamtliche Arbeit des Vorstandes ist manche Investition der letzten Jahre möglich geworden.

Anfragen an den Träger werden über das Büro des Oekumenischen Kindergartens weitergeleitet.

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